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04.01.2017

Elektro-Innung Bingen-Mainz-Worms geht in die Schulen

Kooperationen mit Schulen sollen Jugendliche mit den Berufs- und Karriere-Chancen im Elektrohandwerk vertraut machen.

Foto: Rochus Realschule plus

Auf der Suche nach dem  Fachpersonal  der Zukunft schlägt  die Innung für Elektro- und Informationstechnik in Rheinhessen Bingen-Mainz-Worms neue Wege ein, um Jugendliche für die attraktiven Berufe im Elektrohandwerk zu interessieren. Deshalb hat sie bereits 2015 Kooperationsvereinbarungen mit verschiedenen Schulen geschlossen. Ziel dieser Kooperationen ist die Unterstützung einer systematischen Berufsorientierung vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Verbesserung bei der Berufswahl. Als konkretes Ziel wird eine konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit mit den Partner-Schulen angestrebt.

Im Rahmen dieser Kooperationen war die Innung Bingen-Mainz-Worms an zwei Tagen bei der Partnerschule Rochus-Realschule plus in Bingen präsent. Beim ersten Termin handelte es sich um eine Fortbildung für die Lehrkräfte, die von Heidi Becker (Schulleitung Rochus-Realschule plus), Frau Derzbach-Rudolph (Fachoberschule - Wirtschaft) und Frau Thyroff (Boehringer Ingelheim) initiiert wurde. In einem Workshop wurde den Lehrkräften vermittelt, welche Besonderheiten die Schülerinnen und Schüler bei einem Bewerbungsverfahren beachten müssen und welche Anforderungen auf sie zukommen. Es wurden Workshop-Runden mit jeweils fünf Teilnehmern gebildet, in denen Thomas Haus (Haus Elektrotechnik, Gau-Algesheim) und Thomas Beer (Dornhöfer Haustechnik, Mainz-Kostheim) ausführlich auf alle Fragen eingingen.

Der zweite Tag (13. Dezember 2016) stand ganz im Zeichen der Elektrotechnik. Über 100 Schülerinnen und Schüler  - aufgeteilt in drei Gruppen – wurden über das Elektrohandwerk im Allgemeinen und die Vielseitigkeit der Berufe im Speziellen informiert. Die insgesamt sieben Ausbildungsberufe im Elektrohandwerk wurden mit allen Aspekten und Einsatzmöglichkeiten erklärt. Es wurde auch nicht verschwiegen, dass gerade das Elektrohandwerk die besten Zukunftschancen und Aufstiegsmöglichkeiten bietet, denn gerade im Zuge der unaufhaltsamen  Digitalisierung wird besonders das Elektrohandwerk immer unentbehrlicher.

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung wurde dann noch der „Elektroprofi“ ermittelt, der mittels eines spannenden Quiz gesucht wurde. Hier wurden die erfolgreichen Teilnehmer mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck „Energieträger/ Unter Strom“ belohnt.

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