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15.03.2016

Freisprechungsfeier der Elektro-Gesellen

Elektroinnung Bingen-Mainz-Worms lud zur stimmungsvollen Feier nach Worms

 „Lernen ist wie ein Horizont – es kommt kein Ende…

Ein deutsches Sprichwort, das auch die frisch gebackenen Jung-Gesellen aus dem Elektrohandwerk   noch zu spüren bekommen werden. Auch wenn Sie gerade nach 3 ½ Jahren Lehrzeit ihre Prüfung erfolgreich abgelegt haben, werden sie bald feststellen, dass gerade in den innovativen Elektroberufen der Wandel schnell voran schreitet. Und wer da mithalten will, der muss sich ständig weiterbilden. Aber zunächst galt es, die bestandene Prüfung im Elektrohandwerk gebührend zu feiern und sich über den Gesellenbrief zu freuen.

Die Innung für Elektro- und Informationstechnik in Rheinhessen Bingen-Mainz-Worms bietet den jungen Gesellen schon seit  vielen Jahren einen festlichen Rahmen und lädt zur Überreichung der Gesellenbriefe auch Eltern, Lehrer, Prüfer  und Ausbilder ein, die zu der Ausbildung der jungen Menschen alle  ihren Teil beigetragen haben. In diesem Jahr fand die Feier in Worms statt (Kesselhaus des EWR).

Doch zunächst etwas Statistik:
An der Sommerprüfung 2015 nahmen insgesamt 21 Azubis teil. Im Ausbildungsberuf Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik wurden 14 Azubis geprüft, bestanden haben 10. Im Ausbildungsberuf Elektroniker/Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik waren es 6 Teilnehmer, bestanden haben 5 und im Ausbildungsberuf Informationselektroniker/Fachrichtung Bürosystemtechniker war es 1 Teilnehmer, der auch die Prüfung bestanden hat.
An der Prüfung Winter 2015/2016 nahmen insgesamt 60 Azubis teil. Im Ausbildungsberuf Elektroniker/Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik stellten sich 45 Prüflinge/bestanden haben 33; im Ausbildungsberuf Informationselektroniker/Fachrichtung Geräte- und Systemtechnik waren es 5 Prüflingen, bestanden hat einer. Und im Ausbildungsberuf Elektroniker/Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik haben von 9 Prüflingen 8 bestanden. Insgesamt – so berichtete Lehrlingswart Stefan Ehleiter – liegt die Bestehens-Quote bei 73%.

Die Begrüßung nahm Reimund Niederhöfer, Obermeister der Innung, vor. Er gratulierte den Junghandwerkern zu bestandenen Prüfung und betonte, dass alle Anstrengungen und Anspannungen nun der Vergangenheit angehören und dass alle Anwesenden an diesem Tag …"Ihnen zu Ehren zusammen gekommen sind, um mitzuerleben, wie Sie Ihre Gesellenbriefe – als Lohn für die erbrachten Leistungen -  in Empfang nehmen".

Reimund Niederhöfer betonte aber auch, dass es nicht klug sei, sich auf den erreichten Leistungen auszuruhen, denn: …"Sie haben nun im wahrsten Sinne des Wortes Ihr Handwerkszeug für das Berufsleben erlernt. Nutzen und mehren Sie es!" war seine Botschaft an die Junggesellinnen und Gesellen. Gleichzeitig bedankte er sich bei den Eltern und Lehrkräften. Sein ganz besonderer Dank aber galt den Ausbildungsbetrieben, die mit der Ausbildung auch eine unbezahlbare Verantwortung für die Gesellschaft wahrnehmen.

Der Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen, Hans-Jörg Friese, überbrachte das Grußwort der Handwerkskammer. Auch er gratulierte den Junggesellen zur erbrachten Leistung, dankte ebenfalls den Eltern, Lehrern  und Ausbildern. Herr Friese verwies aber auch darauf, welchen Stellenwert das Handwerk in unserer Gesellschaft einnimmt und wie wichtig eine fundierte Ausbildung ist.
Im Anschluss daran bat der Lehrlingswart der Innung –Stefan Ehleiter – die Junggesellen, sich zu erheben. Er verlas den feierlichen Freisprechungstext. Danach erfolgte die Übergabe der Gesellenbriefe, wobei Präsident Friese und Obermeister Niederhöfer assistierten.

Auch der Lehrlingswart verwies noch einmal darauf, dass es mit dem Lernen noch lange nicht vorbei sei und dass die jungen Gesellinnen und Gesellen die kleine Atempause nutzen sollten, um erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln, ehe sie sich weiter qualifizieren, was unerlässlich ist, wenn man die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten nutzen will, die der Beruf bietet.
 
Wie in jedem Jahr verlieh die Innung auch diesmal einen Weiterbildungsgutschein in Höhe von € 500,00 an den Prüfungsbesten. Den Gutschein konnte Nicolas Braun aus Lampertheim (Ausbilder IMTECH Worms) entgegen nehmen.

Auch schon Tradition geworden ist die Übergabe von drei Spargutscheinen á € 200,00, welche die  Mainzer Volksbank, vertreten durch Daniela Schmitt, an die drei Prüfungsbesten vergibt. Die Gutscheine gingen an: Markus Minietta aus Gimbsheim (Ausbilder: Hubert Gawlik, Alsheim) und an Alex Steinmetz aus Lampertheim (Ausbilder Nuhn Gebäudetechnik, Worms). Der dritte im Bunde ist Tobias Vancura, der allerdings nicht anwesend war (er studiert in Berlin). Sein Ausbilder, Karl-Heinz Scholz, (NTA Systemhaus Mainz) nahm den Gutschein in Vertretung entgegen und wird diesen an Herrn Vancura weiter reichen.

Die IKK hat auch in diesem Jahr wieder einen iPod spendiert, der unter allen Anwesenden Gesellen verlost wurde. Glücksfee war Herr Robinson (IKK Ludwigshafen), der als Gewinner Dominik Best gezogen hat.

Im Anschluss lud die Innung zu einem leckeren Buffet ein und es blieb noch reichlich Zeit für ein paar nette Gespräche.

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