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14.09.2010

Lehrlingsempfang der Innung

Zum zweiten Mal lud die Innung für Elektro- und Informationstechnik in Rheinhessen Bingen-Mainz-Worms alle Lehrlinge, die jetzt ihre Ausbildung in einem der sieben „elektrisierenden Berufe“ im Innungsgebiet begonnen haben, zu ihrer Begrüßungsveranstaltung ein.

Auch Eltern und Ausbilder waren zu der neu installierten Begrüßungsfeier herzlich eingeladen.

Obermeister Thomas Völker freute sich, dass das Interesse an dieser Veranstaltung so groß ist, denn die Zahl der Gäste lag bei über 100 Personen. Ein deutlicher Beweis dafür, dass Bedarf besteht. So erklärte er auch den jungen Menschen, warum die Elektro-Innung diese Veranstaltung im letzten Jahr ins Leben gerufen hat. „Es geht im Grunde darum, über die Herausforderung und die Leistungsfähigkeit der Elektrohandwerke aufzuklären und zu informieren“, so Obermeister Völker in seiner Begrüßung. 

So dient diese Veranstaltung nicht nur einem ersten Kennenlernen der Azubis untereinander. Vielmehr geben die anwesenden Referenten aus  Politik, Handwerkskammer und Berufsbildenden Schule einen Überblick darüber, wie die Ausbildung  im Betrieb vonstatten geht, welche Berufsaussichten aktuell zu erwarten sind, was in den Berufsbildenden Schulen oder bei der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung geschieht.

Der Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz, Franz Ringhoffer, ließ es sich nicht nehmen, den jungen Menschen ein Grußwort zu überbringen. Er bedankte sich zunächst bei den Ausbildungsbetrieben im Innungsbezirk dafür, dass sie den Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung gestellt haben und damit den jungen Menschen die Chance gegeben haben, sich in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. Mit der Wahl eines Handwerksberufes – lobte Herr Ringhoffer – hätten die jungen Menschen eine richtige und für das Handwerk wertvolle Entscheidung getroffen.

Wirtschaftsdezernent Ringhoffer verwies weiter darauf, dass Handwerksberufe bei den Bundesbürgern „hoch im Kurs“ und nach aktuellen Umfragen im Ansehen eine Spitzenposition einnehmen.

Weiter verwies Herr Ringhoffer darauf, dass derzeit bundesweit ein Facharbeitermangel besteht und allein im Bereich „Elektro“ gut 20.000 Stellen unbesetzt sind. Abschließend betonte er, dass ihm nicht bange sei, dass jeder von den Azubis – sofern er „richtig ran-klotzt“ und fleißig lernt, auf dem Weg zu seinem Traumjob ist.

Oberstudiendirektor Georg Sternal (BBS Mainz I) erzählte in seinem launigen Grußwort ein paar lustige Details und Erlebnisse aus dem Nähkästchen der Berufsbildenden Schule.

Den Bereich der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung deckten die Referenten Jürgen Fisch und Franz Vogler vom Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Rheinhessen in Mainz ab. Nachdem Herr Fisch ausführlich über die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung informierte forderte Franz Vogler auch die Eltern auf, dem BBZ Mainz  einmal einen Besuch abzustatten und sich dort umzusehen. Eine Anmeldung hierzu sei nicht erforderlich, jeder sei stets herzlich willkommen.

Ulrike Schweizer, Lehrerin an der BBS I,  komplettierte die Angaben ihres Oberstudiendirektors mit  diversen Abläufen aus dem Schulalltag.

Die Schlussworte überbrachte der stv. Obermeister Hans A. Becker, der die jungen Menschen noch mit guten Wünschen bedachte und dann das Büffet eröffnete.

Volles Haus! Über 100 Personen folgten der Einladung der Innung zur Azubi-Begrüßungsfeier, die in einem festlichen Rahmen in der „Alten Portland“ in Mainz-Weisenau stattfand.

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